ETF-Sparplan starten: Der einfache Einstieg ab 25 Euro
Welcher ETF, welcher Broker, welche Sparrate? Wir gehen den Weg zu deinem ersten Sparplan gemeinsam, in unter einer Stunde.
Weiterlesen →Altersvorsorge · 22.09.2026 · 3 Min. Lesezeit
Renteninformation lesen, Rentenlücke berechnen und typische Denkfehler vermeiden, verständlich erklärt.
Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen in Deutschland die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Doch kaum jemand weiß, wie viel davon am Ende tatsächlich auf dem Konto ankommt. Mit drei Schritten bekommst du einen realistischen Überblick.
Ab 27 Jahren schickt dir die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr eine Renteninformation, sofern du mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt hast. Dort stehen drei wichtige Werte: die Rente bei voller Erwerbsminderung, die Rente, die du bekommst, wenn du ab sofort nichts mehr einzahlst, und die hochgerechnete Rente bis zum Rentenbeginn. Alle Ansprüche, auch aus Betriebsrenten und privaten Verträgen, kannst du außerdem in der Digitalen Rentenübersicht abrufen.
Die Beträge in der Renteninformation sind brutto. Davon gehen noch ab:
Als grobe Faustregel kannst du mit 15 bis 25 % weniger rechnen, als in der Renteninformation steht.
Die hochgerechnete Rente ist ein Betrag in der Zukunft. 1.500 € in 30 Jahren haben bei 2 % Inflation nur noch die Kaufkraft von etwa 830 € heute. Die Renten steigen zwar ebenfalls, aber nicht unbedingt im gleichen Tempo wie deine Ausgaben.
Wie groß deine persönliche Lücke ist und welche Sparrate sie schließt, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner.
Frag deinen Arbeitgeber nach einer betrieblichen Altersvorsorge mit Zuschuss. Ergänze die Lücke mit einem ETF-Sparplan, und prüfe ab 2027 das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr, Stand siehe Veröffentlichungsdatum.
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