Notgroschen: Wie viel Rücklage brauchst du wirklich?
Zu wenig ist riskant, zu viel kostet Rendite. So findest du die richtige Höhe für deine Lebenssituation.
Weiterlesen →ETFs · 30.09.2026 · 3 Min. Lesezeit
Welcher ETF, welcher Broker, welche Sparrate? Wir gehen den Weg zu deinem ersten Sparplan gemeinsam, in unter einer Stunde.
Ein ETF-Sparplan ist für viele der einfachste Weg, langfristig Vermögen aufzubauen. Du legst einmal fest, wie viel Geld jeden Monat in welchen ETF fließt, und ab dann läuft alles automatisch. Du brauchst dafür weder viel Geld noch Börsenwissen. In diesem Ratgeber gehen wir die fünf Schritte gemeinsam durch.
Bevor du investierst, sollten drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto liegen. Aktienkurse schwanken, und wer in einem Crash Geld braucht, muss im ungünstigsten Moment verkaufen. Mit einem Notgroschen bleibt dein Sparplan unangetastet. Wie viel du brauchst, rechnest du mit unserem Notgroschen-Rechner aus.
Für den Anfang reicht ein einziger, weltweit gestreuter Aktien-ETF. Damit bist du an Tausenden Unternehmen aus vielen Ländern beteiligt. Achte bei der Auswahl auf drei Punkte:
Ob ausschüttend oder thesaurierend ist Geschmackssache. Thesaurierende ETFs legen Dividenden automatisch wieder an, das ist für den Vermögensaufbau bequem.
Für den Sparplan brauchst du ein Wertpapierdepot. Viele Online-Broker führen ETF-Sparpläne ab 1 € im Monat ohne Ausführungskosten aus. Die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten per Video-Ident. Welche Anbieter gerade günstig sind, siehst du in unserem Broker-Vergleich.
Starte mit einem Betrag, den du jeden Monat sicher entbehren kannst, gern auch nur 25 €. Wichtiger als die Höhe ist, dass du dabeibleibst. Erhöhe die Rate später, wenn dein Einkommen steigt. Ein guter Moment dafür ist jede Gehaltserhöhung.
Mit 100 € im Monat können über 30 Jahre bei 6 % Rendite rund 100.000 € entstehen, davon sind nur 36.000 € eigene Einzahlungen. Rechne deine eigenen Zahlen im ETF-Sparplan-Rechner durch.
Der schwierigste Teil kommt erst nach dem Start: nichts tun. Schau nicht täglich ins Depot, und verkaufe nicht in Panik, wenn die Kurse fallen. Wer in schlechten Zeiten weiterspart, kauft günstiger ein. Einmal im Jahr reicht ein kurzer Blick, ob Sparrate und Ziel noch passen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr, Stand siehe Veröffentlichungsdatum.
Sparplan, Altersvorsorgedepot, Rente und mehr, mit Tipps zu deinem Ergebnis.
Zu wenig ist riskant, zu viel kostet Rendite. So findest du die richtige Höhe für deine Lebenssituation.
Weiterlesen →Renteninformation lesen, Rentenlücke berechnen und typische Denkfehler vermeiden, verständlich erklärt.
Weiterlesen →Bis zu 540 € Zulage im Jahr, ETFs statt Garantien und ein Kostendeckel: Was das neue Altersvorsorgedepot bringt und für wen es sich lohnt.
Weiterlesen →Finanzdorf erklärt Geldanlage, Vorsorge und Steuern so, dass jeder mitreden kann – unabhängig, ehrlich und kostenlos.
© 2026 Finanzdorf. Alle Rechte vorbehalten.
Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.