Neu ab 2027: Das Altersvorsorgedepot mit bis zu 540 € Zulage im Jahr. Jetzt Förderung berechnen →

ETFs · 30.09.2026 · 3 Min. Lesezeit

ETF-Sparplan starten: Der einfache Einstieg ab 25 Euro

Welcher ETF, welcher Broker, welche Sparrate? Wir gehen den Weg zu deinem ersten Sparplan gemeinsam, in unter einer Stunde.

Ein ETF-Sparplan ist für viele der einfachste Weg, langfristig Vermögen aufzubauen. Du legst einmal fest, wie viel Geld jeden Monat in welchen ETF fließt, und ab dann läuft alles automatisch. Du brauchst dafür weder viel Geld noch Börsenwissen. In diesem Ratgeber gehen wir die fünf Schritte gemeinsam durch.

Schritt 1: Erst der Notgroschen

Bevor du investierst, sollten drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto liegen. Aktienkurse schwanken, und wer in einem Crash Geld braucht, muss im ungünstigsten Moment verkaufen. Mit einem Notgroschen bleibt dein Sparplan unangetastet. Wie viel du brauchst, rechnest du mit unserem Notgroschen-Rechner aus.

Schritt 2: Den passenden ETF wählen

Für den Anfang reicht ein einziger, weltweit gestreuter Aktien-ETF. Damit bist du an Tausenden Unternehmen aus vielen Ländern beteiligt. Achte bei der Auswahl auf drei Punkte:

  • Breite Streuung: Ein Index wie der MSCI World (Industrieländer) oder der FTSE All-World (inklusive Schwellenländer) ist eine solide Basis.
  • Niedrige Kosten: Die laufenden Kosten (TER) sollten möglichst unter 0,3 % pro Jahr liegen.
  • Ausreichende Größe: Ein Fondsvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro spricht für einen etablierten ETF.

Ob ausschüttend oder thesaurierend ist Geschmackssache. Thesaurierende ETFs legen Dividenden automatisch wieder an, das ist für den Vermögensaufbau bequem.

Schritt 3: Ein Depot eröffnen

Für den Sparplan brauchst du ein Wertpapierdepot. Viele Online-Broker führen ETF-Sparpläne ab 1 € im Monat ohne Ausführungskosten aus. Die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten per Video-Ident. Welche Anbieter gerade günstig sind, siehst du in unserem Broker-Vergleich.

Schritt 4: Die Sparrate festlegen

Starte mit einem Betrag, den du jeden Monat sicher entbehren kannst, gern auch nur 25 €. Wichtiger als die Höhe ist, dass du dabeibleibst. Erhöhe die Rate später, wenn dein Einkommen steigt. Ein guter Moment dafür ist jede Gehaltserhöhung.

Mit 100 € im Monat können über 30 Jahre bei 6 % Rendite rund 100.000 € entstehen, davon sind nur 36.000 € eigene Einzahlungen. Rechne deine eigenen Zahlen im ETF-Sparplan-Rechner durch.

Schritt 5: Laufen lassen

Der schwierigste Teil kommt erst nach dem Start: nichts tun. Schau nicht täglich ins Depot, und verkaufe nicht in Panik, wenn die Kurse fallen. Wer in schlechten Zeiten weiterspart, kauft günstiger ein. Einmal im Jahr reicht ein kurzer Blick, ob Sparrate und Ziel noch passen.

Häufige Fehler beim Start

  • Zu viele ETFs auf einmal: Drei ETFs, die alle den Weltmarkt abbilden, bringen keine zusätzliche Streuung.
  • Auf den perfekten Zeitpunkt warten: Niemand kann den Markt vorhersagen. Wer früher anfängt, profitiert länger vom Zinseszins.
  • Freistellungsauftrag vergessen: Erteile deinem Broker einen Freistellungsauftrag, damit Erträge bis zum Sparerpauschbetrag steuerfrei bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Angaben ohne Gewähr, Stand siehe Veröffentlichungsdatum.

Selbst ausrechnen

Alle Rechner

Sparplan, Altersvorsorgedepot, Rente und mehr, mit Tipps zu deinem Ergebnis.

Zu den Rechnern →

Alle Vergleiche

Depots, Tagesgeld, Konten und Karten im Überblick.

Zu den Vergleichen →

Einsteiger-Guide

Sechs Schritte zu geordneten Finanzen.

Zum Guide →

Weitere Ratgeber

Finanzdorf erklärt Geldanlage, Vorsorge und Steuern so, dass jeder mitreden kann – unabhängig, ehrlich und kostenlos.

© 2026 Finanzdorf. Alle Rechte vorbehalten.

Keine Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.